Allgemeine Geschäftsbedingungen
Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB) Concepte & Ideen Carlos Urban
Stand: Mai 2026
§ 1 Geltungsbereich
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für alle Verträge, Angebote und Leistungen zwischen „Concepte & Ideen Carlos Urban“ (nachfolgend „Anbieter“) und dessen Kunden. Sie richten sich ausschließlich an Unternehmer im Sinne von § 14 BGB, Vereine, Selbstständige und sonstige Organisationen. Verbraucher im Sinne von § 13 BGB werden nicht über diese Website oder das Kundenportal bedient.
§ 2 Leistungen und Vertragsabschluss
(1) Der Anbieter bietet konzeptionelle, gestalterische und strategische Dienstleistungen in Print und digitalen Medien sowie Beratung, Content-Erstellung und technische Umsetzung an.
(2) Ein Vertrag kommt zustande durch eine schriftliche Auftragsbestätigung, die Annahme eines Angebots oder die Nutzung des Kundenportals zur verbindlichen Beauftragung.
(3) Der Anbieter ist berechtigt, einzelne Leistungen durch geeignete Dritte erbringen zu lassen. Teilleistungen sind zulässig, soweit dies für den Kunden zumutbar ist.
§ 3 Kundenportal
(1) Das Kundenportal ermöglicht den digitalen Zugriff auf Projekte, Angebote, Rechnungen, Datenaustausch und Kommunikation. Die Nutzung ist freiwillig, wird aber zur transparenten Zusammenarbeit empfohlen.
(2) Der Zugang erfolgt passwortgeschützt. Der Kunde ist verpflichtet, Zugangsdaten vertraulich zu behandeln und vor dem Zugriff Dritter zu schützen.
§ 4 Angebote und Preise
(1) Alle Angebote sind freibleibend, sofern sie nicht ausdrücklich als verbindlich gekennzeichnet sind.
(2) Die Preise verstehen sich in Euro, zzgl. gesetzlicher Umsatzsteuer. Ein Angebot gilt, sofern nicht anders angegeben, für 14 Tage ab Versanddatum.
§ 5 Zahlungsbedingungen
(1) Rechnungen werden in der Regel digital bereitgestellt und sind innerhalb von 10 Tagen ohne Abzug zur Zahlung fällig.
(2) Abschlagszahlungen können nach Projektfortschritt vereinbart werden. Bei Zahlungsverzug behält sich der Anbieter vor, weitere Leistungen auszusetzen.
§ 6 Mitwirkungspflichten
(1) Der Kunde verpflichtet sich, alle zur Durchführung des Auftrags erforderlichen Informationen und Unterlagen rechtzeitig und vollständig bereitzustellen.
(2) Verzögerungen aufgrund unvollständiger Mitwirkung des Kunden führen nicht zu einer Fristverkürzung für den Anbieter.
§ 7 Urheber- und Nutzungsrechte
(1) Alle vom Anbieter erstellten Werke (z. B. Konzepte, Texte, Designs, Grafiken) unterliegen dem Urheberrecht.
§ 8 Nutzungsrechte, Zurückbehaltungsrecht und Sperrung von Leistungen
(1) Sämtliche durch den Auftragnehmer erstellten Leistungen, insbesondere Konzepte, Entwürfe, Grafiken, Texte, Fotografien, Layouts, Webseiten, Quellcodes, Datenstrukturen, Dokumentationen sowie sonstige digitale oder kreative Arbeiten, bleiben bis zur vollständigen Bezahlung aller mit dem jeweiligen Auftrag verbundenen Forderungen Eigentum bzw. geistiges Eigentum des Auftragnehmers.
(2) Nutzungsrechte an den erstellten Leistungen gehen – soweit nicht ausdrücklich schriftlich etwas anderes vereinbart wurde – erst nach vollständiger Zahlung der vereinbarten Vergütung auf den Auftraggeber über. Bis zu diesem Zeitpunkt ist lediglich eine widerrufliche, nicht ausschließliche und nicht übertragbare Nutzung im zur Prüfung erforderlichen Umfang gestattet.
(3) Der Auftragnehmer ist berechtigt, Leistungen, Dateien, Zugangsdaten, Administrationsrechte, Quellcodes oder sonstige Arbeitsergebnisse bis zur vollständigen Zahlung zurückzuhalten.
(4) Bei Zahlungsverzug des Auftraggebers ist der Auftragnehmer berechtigt, weitere Arbeiten, Wartungsleistungen, Supportleistungen, Updates, Hosting- oder Pflegeleistungen vorübergehend auszusetzen, sofern dies unter Berücksichtigung der berechtigten Interessen beider Vertragsparteien angemessen ist.
(5) Sofern der Auftragnehmer Hosting-, Server-, Wartungs- oder technische Verwaltungsleistungen für den Auftraggeber erbringt, kann bei erheblichem Zahlungsverzug nach vorheriger Mahnung und angemessener Fristsetzung eine vorübergehende Sperrung einzelner Leistungen erfolgen. Die Sperrung darf nur erfolgen, soweit sie verhältnismäßig ist und keine gesetzlichen oder berechtigten Interessen des Auftraggebers entgegenstehen.
(6) Eine dauerhafte Löschung von Kundendaten oder Projektdaten erfolgt ausschließlich im Rahmen gesetzlicher Vorschriften, vertraglicher Vereinbarungen oder nach ausdrücklicher Aufforderung des Auftraggebers.
(7) Der Auftraggeber bleibt unabhängig von einer Sperrung verpflichtet, vereinbarte Vergütungen sowie laufende Kosten, insbesondere für Domains, Hosting, Lizenzen, Wartungsverträge oder Fremdleistungen, fristgerecht zu bezahlen.
(8) Der Auftragnehmer ist berechtigt, für Fremdleistungen, Softwarelizenzen, Plugins, Themes, Stockmaterialien oder sonstige externe Leistungen gesonderte Nutzungs- und Lizenzbedingungen der jeweiligen Anbieter an den Auftraggeber weiterzugeben. Der Auftraggeber verpflichtet sich, diese Bedingungen einzuhalten.
(9) Soweit nicht ausdrücklich anders vereinbart, erhält der Auftraggeber keinen Anspruch auf Herausgabe von offenen Arbeitsdateien, Entwicklungsumgebungen, Rohdaten, Projektquellen oder internen Dokumentationen. Dies gilt nicht für ausdrücklich beauftragte oder gesondert vergütete Leistungen.
(10) Gesetzliche Ansprüche und Rechte des Auftragnehmers, insbesondere Zurückbehaltungsrechte, Schadensersatzansprüche und Ansprüche wegen Zahlungsverzuges, bleiben unberührt.
§ 9 Haftung für bereitgestelltes Material
Der Kunde versichert, dass alle von ihm gelieferten Inhalte frei von Rechten Dritter sind. Der Anbieter übernimmt keine Haftung für Rechtsverstöße, die durch vom Kunden bereitgestelltes Material entstehen. Der Kunde stellt den Anbieter von allen entsprechenden Ansprüchen Dritter frei.
§ 10 Rücktritt und Kündigung
(1) Der Anbieter kann vom Vertrag zurücktreten oder kündigen, wenn sich herausstellt, dass der Auftrag aus inhaltlichen, kapazitären oder ethischen Gründen nicht durchgeführt werden kann.
(2) Kündigt der Kunde vorzeitig ohne wichtigen Grund, sind die bis dahin erbrachten Leistungen sowie nachweislich entstandene Aufwendungen zu vergüten.
(3) Wird ein Projekt durch außergewöhnliche Umstände (z. B. Krankheit, Höhere Gewalt) verzögert, kann keine Haftung für Folgeschäden übernommen werden.
§ 11 Haftung
(1) Der Anbieter haftet für Schäden nur bei Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Bei leicht fahrlässigen Pflichtverletzungen haftet der Anbieter nur bei Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten) und beschränkt auf den vertragstypisch vorhersehbaren Schaden.
(2) Eine weitergehende Haftung ist ausgeschlossen, soweit gesetzlich zulässig.
(3) Der Anbieter verfügt über eine Media-Haftpflichtversicherung bei exali.de, die bestimmte berufliche Risiken absichert (z. B. versehentliche Urheberrechtsverstöße). Dieser Hinweis dient der Transparenz und ersetzt nicht die in diesen AGB geregelten Haftungsbegrenzungen.
§ 13 Vertragsschluss im Webshop
(1) Die Darstellung von Leistungen im Webshop stellt kein rechtlich bindendes Angebot dar.
(2) Mit Anklicken des Buttons „Kostenpflichtig bestellen“ gibt der Kunde ein verbindliches Angebot ab. Der Vertrag kommt durch ausdrückliche Annahme durch den Anbieter oder durch Erbringung der Leistung zustande.
§ 14 Digitale Inhalte und Abonnements
(1) Bei digitalen Leistungen und Abonnements beginnt die Leistungserbringung nach Zahlungseingang.
(2) Mit Vertragsschluss bestätigt der Kunde, dass er auf sein Widerrufsrecht verzichtet, sobald der Anbieter mit der Ausführung der digitalen Leistung begonnen hat.
§ 15 Widerrufsrecht für Verbraucher
(1) Verbraucher haben ein 14-tägiges Widerrufsrecht.
(2) Bei digitalen Inhalten erlischt das Widerrufsrecht, wenn der Kunde ausdrücklich zustimmt, dass der Anbieter vor Ablauf der Frist mit der Leistung beginnt, und bestätigt, dass er dadurch sein Widerrufsrecht verliert.
(3) Ein Muster-Widerrufsformular wird gesondert zur Verfügung gestellt.
§ 16 Datenschutz
Personenbezogene Daten werden gemäß den geltenden Datenschutzgesetzen verarbeitet. Weitere Informationen entnehmen Sie der Datenschutzerklärung auf der Website des Anbieters.
§ 17 Empfehlungsprogramm
(1) Kunden und registrierte Portalnutzer können am Empfehlungsprogramm teilnehmen. Bei erfolgreicher Vermittlung eines Neukunden, der innerhalb von 12 Monaten bezahlte Aufträge erteilt, erhält der Empfehlende eine Provision von 10 % auf den Nettoumsatz.
(2) Die Auszahlung erfolgt quartalsweise ab einem Mindestbetrag von 50 EUR. Es besteht kein Anspruch auf Provision, wenn der Auftrag abgelehnt, nicht ausgeführt oder nicht bezahlt wird.
(3) Der Anbieter behält sich vor, Aufträge jederzeit ohne Angabe von Gründen abzulehnen. Das Empfehlungsprogramm kann jederzeit angepasst oder beendet werden. Bestehende Ansprüche bleiben hiervon unberührt.
§ 18 Gerichtsstand und Schlussbestimmungen
(1) Erfüllungsort und Gerichtsstand ist, soweit gesetzlich zulässig, Nienburg/Weser.
(2) Es gilt deutsches Recht.
(3) Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Regelungen unberührt.